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11. Dezember | Weihnachtsgala – Klavierabend, Teil I

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Über die Veranstaltung

Warum eine Weihnachtsgala veranstalten, wenn man zwei haben kann? Die Althafen Foundation und die NOACK Bildgießerei laden zur Weihnachtsgala ein: zwei Abende, an denen 20 junge Künstlerinnen und Künstler des Talent Studio ihre Arbeit präsentieren – in der besonderen Atmosphäre der historischen Berliner Bildgießerei. Seit 2022 bringt die Gala Künstler und Publikum zusammen, um ein Jahr voller Musik und künstlerischer Entwicklung zu feiern.
Der erste Abend widmet sich dem Klavier. Sieben Pianistinnen und Pianisten erkunden die Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments – von Schubert-Liedern in Bearbeitungen von Liszt bis zu Ravels Ondine und Skrjabins Neunter Sonate. Das Programm reicht vom intimen Solospiel bis zum lebendigen Zusammenspiel an einem Klavier zu vier und sechs Händen.
Im Anschluss an das Konzert sind Sie herzlich zu einem Glas Wein und zum Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern eingeladen. Wir freuen uns, Sie zu einem oder beiden Abenden willkommen zu heißen.
Präsentiert von der Althafen Foundation in Zusammenarbeit mit der NOACK Bildgießerei.

Veranstaltungsablauf

19:30 Uhr – Einlass
20:00 Uhr – Konzertbeginn
Im Anschluss – Weinempfang mit den Künstlerinnen und Künstlern
30 € – Konzert und Weinempfang

Das Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Rondo capriccioso, op. 14
Robert Schumann (1810–1856)
Arabeske in C-Dur, op. 18
Alexander Skrjabin (1872–1915)
Klaviersonate Nr. 9, op. 68
Franz Schubert (1797–1828) / Franz Liszt (1811–1886)
„Der Müller und der Bach“ · „Auf dem Wasser zu singen“
Johann Sebastian Bach (1685–1750) / György Kurtág (geb. 1926)
Sonatina aus Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, BWV 106:2a
Pause
Johannes Brahms (1833–1897)
Walzer, op. 39, Nr. 1, 3, 11 und 14
Lili Boulanger (1893–1918)
Trois morceaux pour piano
Maurice Ravel (1875–1937)
„Ondine“ aus Gaspard de la nuit
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Zwei Stücke für Klavier zu sechs Händen: „Valse“ und „Romance“

Über die Musiker

Kuan-Wei Chen (Taiwan, Österreich) – Klavier Kuan-Wei Chen lebt in Wien und studiert bei Anna Malikova an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2025 war er Finalist des Ferruccio-Busoni-Wettbewerbs; zuvor studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und gewann Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben. Als Solist trat er unter anderem mit dem Orchestre de Picardie auf. Sein Repertoire reicht von Ravel und Skrjabin bis Prokofjew und Janáček.
Martina Consonni (Deutschland, Italien) – Klavier Die italienische Pianistin legte ihr Klavierdiplom im Alter von 14 Jahren mit höchster Auszeichnung ab und studierte unter anderem bei Enrico Pace, Arie Vardi und Sir András Schiff. Sie konzertierte mit dem Chamber Orchestra of Europe, der Dresdner Philharmonie und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Auftritte führten sie in die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall und die Royal Albert Hall. BBC Music Magazine lobte ihr „leuchtendes Klavierspiel“; ein Album mit Haydns Klavierkonzert erscheint bei Alpha Classics.
Giorgio Lazzari (Italien, Deutschland) – Klavier Giorgio Lazzari studierte bei Maria Grazia Bellocchio in Bergamo und setzt seine Ausbildung bei Kirill Gerstein und Jonathan Aner an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fort. Er gewann Preise beim Internationalen Telekom Beethoven Wettbewerb Bonn und beim Robert-Schumann-Wettbewerb Düsseldorf und erreichte 2025 das Halbfinale des Honens-Wettbewerbs. Neben der deutschen und österreichischen Klassik widmet er sich der Kammermusik und dem zeitgenössischen Repertoire.
Elžbieta Liepa Dvarionaitė (Litauen, Österreich) – Klavier Die litauische Pianistin studiert bei Anna Malikova in Wien und erhielt künstlerische Impulse von Grigory Sokolov, Elisso Virsaladze und Yefim Bronfman. 2025 gewann sie den zweiten Preis beim Málaga International Piano Competition; weitere Auszeichnungen erhielt sie unter anderem in Linz und beim Stasys-Vainiūnas-Wettbewerb. Mit dem von ihr gegründeten Trio Kosmos verbindet sie Musik mit Theater, Literatur und bildender Kunst. Derzeit nimmt sie mit David Geringas neue Bearbeitungen von Schubert-Liszt-Liedern auf.
Anastasiya Magamedova (Tadschikistan, Frankreich) – Klavier Anastasiya Magamedova wurde in Duschanbe geboren, absolvierte die Juilliard School und studiert derzeit am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Sie trat unter anderem in der Carnegie Hall, der Alice Tully Hall, dem Pierre Boulez Saal und der Berliner Philharmonie auf. Mit dem Cellisten Johannes Gray bildet sie das preisgekrönte Duo Gray-Magamedova; ihr Debütalbum entsteht beim Label Aparté.
Vladimir Petrov (Vereinigte Staaten, Mexiko) – Klavier Der in Russland geborene und in Mexiko aufgewachsene Pianist ist Preisträger des Ferruccio-Busoni-Wettbewerbs und erhielt dort auch den Publikumspreis. Er studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und in Weimar und setzt seine Ausbildung an der Manhattan School of Music fort. Er konzertierte unter anderem in der Carnegie Hall, im Palacio de Bellas Artes und in der Salle Cortot und veröffentlichte vier Soloalben.
Tom Zalmanov (Vereinigte Staaten, Israel) – Klavier Der israelische Pianist gewann wichtige Klavierwettbewerbe in Israel, darunter die Aviv Competitions 2023. Er trat als Solist mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Israel Symphony Orchestra und den Bayer Philharmonikern auf. Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Rezitaldebüt in der Wigmore Hall und ein live übertragener Konzertauftritt in Chicago. Er studiert bei Richard Goode am Peabody Institute und war beim Marlboro Music Festival zu Gast.
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