Noack Galerie im Tagesspiegel
Rolf Brockschmidt: Familienausstellung - Hödicke hoch zwei

Rolf Brockschmidt beschreibt in seinem Artikel vom 3.3.24 im Tagesspiegel das starke Zusammenspiel der Kunstwerke von Jonas Hödicke und dem jüngst verstorbenen Karl-Horst Hödicke. Machen Sie sich einen Eindruck und kommen Sie uns besuchen.

 

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NOACK 125 Jahre Buch
PUBLIKATION: „125 Jahre Bildgießerei Noack“

Die Wiege der Bronze

Die Geschichte der Bildgießerei Noack beginnt 1897 in einem unbelüfteten Kellergeschoß in Berlin-Wilmersdorf: Wenn der junge Firmengründer Hermann Noack nicht gerade seine Mitarbeiter die Kellertreppe hochtragen muss, die während des Gusses der flüssigen, 1000° heißen Bronze in Ohnmacht fallen, bespricht er mit den aufstrebenden jungen Bildhauertalenten August Gaul und Fritz Klimsch ihre plastischen Projekte und führt sie in die handwerklichen Grundlagen ihrer Kunst ein. Schnell steht der Name Noack für etwas, das für Künstlerinnen und Künstler eine Verheißung ist: Ein Ort, an dem Kunst und Handwerk nicht getrennt, sondern im Sinne des Kunstwerks miteinander verschmolzen werden.

125 Jahre später wird das Unternehmen noch immer von einem Hermann Noack geführt, mittlerweile in vierter Generation, und noch immer wenden sich die wichtigsten Namen der Kunstwelt mit ihren Entwürfen an die Bildgießerei. Hier lassen Anselm Kiefer, Alicja Kwade, Georg Baselitz und Tony Cragg ihre monumentalen Werke verwirklichen, hier versammelt sich die internationale Kunstszene, um Ideen in Form zu gießen.

Der Jubiläumsband erzählt die große Geschichte der Bildgießerei: Wie der unbedingte Glaube an die Kunst eine Kontinuität des Schaffens inmitten der dramatischen Umbrüche der Zeiten bewahren konnte und wie über vier politische Systeme, zwei Weltkriege und unentwegte Wandlungen von Gesellschaft und Kunst hinweg unermüdlich an der einen, alles entscheidenden Sache gearbeitet wurde - dem Kunstwerk.

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NOACK im Gespräch
Was mit Kunst - ein Podcast von und mit Johann König

In der neuen Folge WAS MIT KUNST spricht Johann König mit Hermann Noack von der Bildgießerei NOACK. Seit Generationen gießt das traditionsreiche Berliner Familienunternehmen Entwürfe renommierter Künstler*innen.

Im Podcast erzählt Hermann von der Gründung des Unternehmens vor 125 Jahren und der Zusammenarbeit seines Großvaters mit unterschiedlichen Künstler*innen, wie Henry Moore und Joseph Beuys. Er stellt die Vielfalt der Gussweisen, wie Sandguss und Wachsguss dar und spricht über Oberflächenveränderung und Patina. Trotz der Schwierigkeiten bei der Akquise von Nachwuchstalenten für dieses besondere Handwerk, führt er das Unternehmen mit einer Belegschaft von insgesamt 40 Mitarbeiter*innen in der Werkstatt und den inspirierenden Galerieräumen in Berlin-Charlottenburg leidenschaftlich fort.

 

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NOACK im Gespräch
"Kunstgießereien machen keine Kunst?"

Unsere Kuratorin Isabella Mannozzi im Gespräch mit dem Berliner Kulturmagazin VivArt über Kunst, Politik und die Frage, wie man mit verschiedensten Kunstschaffenden umgeht. Ihre Antwort: 

"Mit viel Charme, Geduld und Einfühlungsvermögen."

 

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Bildgiesserei Hermann Noack
Bildgiesserei Hermann Noack
Hermann Noack und Anna Bogouchevskaia

Auch nach 125 Jahren bringt die Bildgießerei NOACK Veränderung und Tradition zusammen, indem es ein sehr altes Handwerk mit nachhaltigen Ideen verbindet. Gerade der scheinbare Kontrast zwischen Kunst und Unternehmertum erzeugt ein Zusammenspiel, das uns hilft, Galerie und Gießerei gemeinsam in die Zukunft zu führen.

Sehen Sie hier eine Produktion der 2470 media, die unser Unternehmen besuchten und sich einen filmischen Eindruck verschafften über das Familienunternehmen NOACK, das Handwerk, die Tradition. Eine Hommage an die Bronzekunst und an die Arbeit als Team.

 

Hier können sie den Beitrag von 2470.media auf vimeo sehen:

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Georg Baselitz / Zero Dom / Paris 2021
Georg Baselitz / Zero Dom / Paris 2021
Georg Baselitz / Zero Dom / Paris
Großskulptur für die Académie française in Paris

Als einer der weltweit bedeutendsten Künstler erfährt Georg Baselitz einen weiteren Höhepunkt in seiner Künstlerkarriere. Er wird als Mitglied in der Academie des Beaux-Arts aufgenommen und zeitgleich findet eine große Retrospektive im Centre Pompidou statt. Die Großskulptur Zero Dom war für ca. 4 Monate (bis zum 7. März 2022) auf dem Ehrenhof vor der Akademie zu sehen.

Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler Georg Baselitz und der Galerie Thaddaeus Ropac führte zu diesem spektakulären Großprojekt für das Zentrum von Paris direkt an der Seine.

Die 9 m hohe schwarz patinierte  Skulptur zeigt 5 miteinander verkreuzte, mikadostabmäßig angeordnete Beine in hochhakigen Stiefeln - ein immer wiederkehrendes Thema im Oevre des 83-jhrigen Baselitz. Befragt man  ihn nach dem Motiv, so gibt der Künstler an, das Bein mit Stiefel sei eine Art Selbstportrait.

Baselitz sagte in einem Statement der Galerie, er sei über die Wahl in die Academie unglaublich glücklich, aber zeitgleich auch irritiert, dass ihm als deutscher Künstler solch eine Ehre zuteil werde.

 

Wir gratulieren Georg Baselitz und bedanken uns für die großartige Zusammenarbeit.

 

Zero Dom von Georg Baselitz

Bildgießerei Hermann Noack, Guss
Bildgiesserei Hermann Noack Berlin

 

Die Bildgiesserei Hermann Noack ist ein traditionelles, in vierter Generation geführtes Familienunternehmen. Der Name Hermann Noack stand und steht für einen Kunstbetrieb, der sowohl im Zeichen der Tradition handelt, als auch mit der Zeit mitgegangen ist und Skulpturen in aller Form und Größe für Bildhauer produziert.

"Die Bildgiesserei Noack besticht durch große Kenntnis und Fertigkeit, aber auch durch Einfühlungsvermögen im Dienste der Kunst, denn ohne Giesser keine Bronzekunst. Dabei wurde in all diesen Jahren immer getreu der Devise gehandelt: "Alles was der Künstler will, muss irgendwie möglich gemacht werden." (Zitat Bernhard Heiliger)

Dieses Motto fundiert auf dem Gründungsgedanken der Firma - wurde sie doch auf Drängen zweier Künstler vor 124 Jahren gegründet (Fritz Klimsch und August Gaul) und zieht sich seither wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte.

Noch heute agiert der Firmenchef (Hermann Noack IV) nach diesem Credo, seine Kunden zählen zu den renommiertesten der zeitgenössischen Kunstwelt, Namen wie Anselm Kiefer, Tony Cragg und Georg Baselitz lassen bei Noack seit Jahren gießen.

Erwähnenswert ist dabei nicht nur das fachliche Know-How unserer Werkstatt, das Können unserer Mitarbeiter, die Händelbarkeit von Monumentalskulptur in unserer 2010 erbauten Werkstatt auf 4.500 Quadratmetern, es ist ebenso die Kompetenz ein Kunstwerk von A bis Z zu begleiten. Das heisst, wie kümmern uns sowohl um die Modellherstellung und Planung, als auch um den Guss des Kunstwerks, als auch auch um die Aufstellung und Transport dessen.

Bei Interesse rufen Sie uns an oder schrieben Sie uns eine Email, gerne können Sie mit uns einen Beratungstermin vereinbaren.

Schreiben Sie uns eine  Mail

 

Kulturstandort Deutschland
Kunstgiessereien machen keine Kunst!

"Kunstgießereien machen keine Kunst, sondern Handwerk. So sieht es seit 2014 die Steuergesetzgebung vor. Gießereien müssten die höhere Mehrwertsteuer zahlen. Nicht mal die Finanzämter wussten das. Nun bitten sie die Gießereien rückwirkend zur Kasse" (Zitat aus dem Beitrag des Radiosenders Deutschland Funk Kultur).

Wie man als Kulturschaffende/Kulturschaffender und Selbstständiger in Deutschland von Behörden behandelt wird.

 

Hier werden Sie zum Deutschlandfunk weitergeleitet und können Sie den sehr schön recherchierten Beitrag lesen oder hören:

KUNSTGIESSEREIEN MACHEN KEINE KUNST!

Bildgiesserei Hermann Noack Berlin
Bildgiesserei Hermann Noack Berlin
Der neue Standort am Spreebord

Nach über 110 Jahren am Standort Friedenau war die Notwendigkeit einer völlig neuen Produktionsstätte nicht mehr zu verdrängen.

2010 war das Jahr des Wandels:  Hermann Noack IV baute eine komplett neue Giesserei plus Verwaltungsgebäude, die Planung übernahm der Berliner Architekt Reiner Löneke. Auf insgesamt 10.000 m2 erstreckt sich das sogenannte Kulturforum- ein Komplex aus Gießerei, Galerie, Skulpturengarten, Restaurant und mehreren Ateliers direkt an der Spree.

Das Ensemble soll ein Ort der Kunst, Begegnung, des Genusses und Gesprächs sein, es soll der Skulptur ein neues Forum bieten und die Kunst des Gießens in das Bewusstsein der Leute rücken. So schwierig die Bronzeskulptur auf den ersten Blick sein mag, immer ist sie oftmals mehrere Kilo schwer - bietet sie unendliche Möglichkeiten in Räumlichkeit, Materialität, Farbigkeit und Haptik....

In Führungen können Sie sich von der Schönheit und Aufwändigkeit des Schaffensprozesses einer Bronzeskulptur gern überzeugen.

 

Mehr Informationen über den Architekten Reiner Maria Löneke finden Sie auf dessen Homepage:

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Ausstellungsansicht in der Werkstattgalerie Noack
Ausstellungsansicht in der Werkstattgalerie Noack
Galerie Noack Berlin

Die Galerie Noack wurde vom jetzigen Firmenchef Hermann Noack IV. 1997 in der Varziner Strasse gegründet und bezog kurz nach dem Umzug der Bildgiesserei Hermann Noack  2017 ihre neuen Räumlichkeiten Am Spreebord 9a.

In den 8 m hohen Räumen mit ihren kargen Betonwänden wird der Bronzeskulptur eine besondere Bühne geboten, sie kann sich an diesem besonderen Ort des Lichtes  gut entfalten.

Besuchern wird die Möglichkeit geboten, Skulptur hautnahe zu erleben, oft spinnen die gezeigten Werke ein feines Netz aus Virtuosität des Kunstwerks an sich, aber auch an handwerklicher Meisterschaft, an Geschichte und Verbundenheit mit dem Betrieb. Bei Gründung spielte das Konzept des Showrooms der Giesserei eine übergeordnete Rolle.

Mittlerweile haben wir unser Konzept auf andere Medien wie Malerei und Fotographie ausgeweitet, neben den gewohnten Einzel- und Gruppenausstellungen mit Bildhauern, zeigen wir einmal im Jahr eine Fotografie Ausstellung.

Galerie Noack

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