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Siegfried Anziger | Bauernland

29.05. bis 31.06.2026

Siegfried Anzinger

1953 in Weyer/Österreich geboren wurde als einer der führenden österreichischen Vertreter der Neuen Wilden international bekannt.

Mit großer Leichtigkeit und hintersinnigem Humor hat der Künstler ein umfangreiches malerisches, zeichnerisches und skulpturales Werk geschaffen.

Von 1971 bis 1977 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Professor Maximilian Melcher, ehe er im Anschluss an sein Studium im Jahr 1981 in Köln seine zweite Heimat fand.

Zur selben Zeit wurde er an der Seite seiner österreichischen Künstlerkollegen Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Alois Mosbacher, Thomas Reinhold, Hubert Scheibl und Hubert Schmalix  zu einem der Protagonisten der sogenannten Neuen Wilden, der mit seiner Kunst bald internationale Aufmerksamkeit auf sich zog.

Getreu dem Leitbild dieser Bewegung wehrte sich auch Siegfried Anzinger gegen das allzu Ernste und Pathetische in der Kunst, bezeichnete seine frühen Werke sogar als »Schießbudenbilder«, da die von ihm gern genutzte Leimfarbe auch für diese kommerziellen Arbeiten zum Einsatz kam. Anzinger malt spontan, auch dreckig und schmutzig, aber immer mit großer Leichtigkeit, ohne konzeptuelles Korsett. Anzingers Bilder sind schmutzig, parodistisch, leichtfüßig.

Siegfried Anzinger hat neben seinem malerischen Werk auch ein umfassendes Oeuvre an Skulpturen und Zeichnungen geschaffen, wobei ihm bei Zeichnungen die klare Definition wichtig ist, während er bei seiner Malerei den Gesamtton im Auge hat. Tierdarstellungen, Madonnen, Szenen aus der Schöpfungsgeschichte und erotische Motive prägen das Werk des Künstlers, der seine Bilder oft in Serien malt und meist mehrere Werke zur gleichen Zeit in Arbeit hat.

Manchmal trägt der Künstler an die zwanzig Schichten auf, bis er mit einem Bild zufrieden ist – und wenn sich diese Zufriedenheit partout nicht einstellen will, dann beginnt er auch einmal ganz von vorn. Unverkennbar webt Siegfried Anzinger auch häufig einen parodistischen Unterton in seine Kunstwerke ein, zum Beispiel in seinem 2001 entstandenen Bild Erschaffung einer Ente, mit dem er den Schöpfungsmythos karikiert. In seinen jüngeren Arbeiten hat sich Siegfried Anzinger im Vergleich zur ausdrucksstarken Gestik seines bisherigen Werks mehr zurückgenommen; vermehrt formt er heute aus Linienresten und einzelnen Farbakzenten neue Figuren. Teilnahme an Documenta und Biennale di Venezia.

Siegfried Anzinger nahm an zahlreichen bedeutenden Ausstellungen teil, war 1982 auf der documenta 7 in Kassel zu sehen. Im Jahr 1988 vertrat er sein Heimatland Österreich auf der Biennale di Venezia. Für sein künstlerisches Werk erhielt Siegfried Anzinger Preise und Auszeichnungen, darunter im Jahr 1988 den Oskar Kokoschka-Preis des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, im Jahr 1990 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst, im Jahr 2003 den Großen Österreichischen Staatspreis und im Jahr 2006 den Kulturpreis des Landes Oberösterreich.

1997 übernahm er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf.

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ARCHIV
Anna_Bogouchevskaia_Heilig_Geist_Essen-Innenraum,
Beyond Sight

Anna Bogouchevskaia
im Kunstraum Heilig Geist, Essen / NRW

Anna Bogouchevskaia, Yussef Agbo Ola

Kuratiert von Gesa Zipp und Isabella Greenberg

Die Ausstellung Beyond Sight lässt Werke von Yussef Agbo-Ola (*1990, Newport News, Virginia, USA) und Anna Bogouchevskaia (*1966, Moskau, Russland) in Dialog treten, um verborgene Verflechtungen von technologischen Entwicklungen, kulturellem Gedächtnis und fundamentalen natürlichen Kräften auszuloten – Strukturen, die sich jenseits des unmittelbar Sichtbaren entfalten, aber unsere Gegenwart wesentlich mitprägen.

Das Werk von Anna Bogouchevskaia eröffnet fantastische Welten, die eine fremdartige Atmosphäre heraufbeschwören und einen neuen Blick auf natürliche Phänomene ermöglichen. Vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt, in der das Gleichgewicht zwischen Zivilisation und Natur erschüttert ist, stehen Momente der Transformation und die Fragilität natürlicher Schönheit im Fokus ihrer Arbeit. Im Zentrum ihrer Werkserie Outside of Time steht eine Großskulptur, die durch zwanzig kleinere Skulpturen ergänzt wird. Bogouchevskaia untersucht die Formenvielfalt flüchtiger Aggregatzustände. Ihre zarten, tropfenähnlichen Gebilde scheinen aus bewegter Materie zu wachsen und erinnern an Pflanzenformen, Mikroorganismen oder amorphe Wasserwesen. Inspiriert von makrofotografischen Aufnahmen und filmischer Zeitlupe reflektieren die Arbeiten über jene Dimensionen des Sichtbaren, die sich der alltäglichen Wahrnehmung entziehen. In Anlehnung an Walter Benjamins Begriff des „optisch Unbewussten“ laden ihre Skulpturen zu einem erweiterten Sehen ein. Sie visualisieren dasjenige, was sich nur unter Einsatz technischer Mittel offenbart, und transformieren flüchtige Prozesse in greifbare, plastische Formen und das mit Ewigkeit assoziierte Material der Bronze.

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Trio des Wahnsinns

Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese

05.12.25 bis 07.05.26

Kuratiert von Isabella Greenberg und Gesa Zipp

In der gemeinsamen Ausstellung Trio des Wahnsinns treten Malereien, Skulpturen und Papierarbeiten von Anna Bogouchevskaia (*1966, Moskau), Gudny Gudmundsdottir (*1970 Reykjavik), und Jonathan Meese (*1970, Tokyo) in einen experimentell angelegten Trialog und stellen Fragen nach dem Verhältnis von Identität, Freiheit und dem transformierenden Potenzial künstlerischer Praxis. Die Dreiteilung ist dabei ebenso konzeptueller Ausgangspunkt wie strukturgebendes Motiv. Als „magische“ Zahl und kulturell und mythologisch tief verankerte Konstante verweist die Drei zugleich auf religiöse Dreifaltigkeit wie auf zeitliche Ordnungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Märchen- und Sagentradition markiert die Dreigliederung Prüfungen und Wendepunkte, während seit Erfindung der Psychoanalyse auch das Subjekt selbst in einer Dreispaltung gedacht wird In Trio des Wahnsinns wirkt die Drei als leise Referenz und atmosphärischer Rahmen, der Entgrenzung, Differenz und gegenseitige Ergänzung in ein offenes Verhältnis setzt. Die Kunst wird als Ort von Freiheit thematisiert und auf ihre Fähigkeit hin befragt, Identitäten zu vervielfältigen, aufzulösen und neu zu formieren. Bogouchevskaia, Gudmundsdottir und Meese arbeiten mit jeweils eigenen Bildsprachen und Interessenfeldern, die von körperbezogenen, psychologisch aufgeladenen Setzungen bis hin zu ikonografischen Verdichtungen reichen. In der Gegenüberstellung, Verflechtung und Verschmelzung ihrer Werke offenbaren sich gemeinsame Sensibilitäten und neue Energie setzt sich frei, die die drei wie folgt beschreiben:

Gudny Gudmundsdottir: Wir sind die Symptome der Persönlichkeitsvervielfältigung der Kunst. Die hat so viele Symptome wie es Künstlerinnen gibt und wir sind nur drei von denen.

Anna Bogouchevskaia: Drei fließen zusammen, bilden eine Form, fallen auseinander, zerschmelzen dann, u.s.w., u.s.w.

Jonathan Meese: DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST FÜR MEESE DIE „DREI ??? DER KUNST“!  WIR, ANNA, GUDNY UND JONATHAN LÖSEN JEDEN FALL DER KUNST! DIE KUNST LÖST ALLE FÄLLE! DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST EINE KUNSTBANDE! DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST KAMERADSCHAFT/FREUNDSCHAFT DER KUNST! DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST FAMILY BUSINESS! DIE DREI STEHT FÜR DREI WÜNSCHE! DIE DREI IST DIE ZAHL DES LEBENS DER KUNST! DIE DREI IST DAS BERMUDA-DREIECK! DIE DREI IST „WENN ZWEI SICH STREITEN, FREUT SICH DAS DRITTE“! DIE DREI STEHT FÜR „DRITTER MANN“! SCARAMANGA, DER ERZBÖSE IM JAMES BOND FILM, DER MANN MIT DEM GOLDENEN COLT, HAT DREI BRUSTWARZEN! DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST AUCH EINE REFERENZ ZUM FILM „TRIO INFERNALE“! DREI NÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL, DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN, BRÜDERCHEN UND SCHWESTERCHEN, VON EINEM DER AUSZOG DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN UND VIELE ANDERE MÄRCHEN UND SAGEN SIND AUCH ERZQUELLEN DES TITELS! DAS „TRIO DES WAHNSINNS“ IST GESAMTKUNSTWERK KUNST! DAS GESAMTKUNSTWERK „TRIO DES WAHNSINNS“ IST WAHNNSINNSLIEBE! KUNST IST LIEBE, LIEBE IST KUNST!

IN DER AUSSTELLUNG „TRIO DES WAHNSINNS“ WIRD ES UM LIEBE, SPIEL, KAMPF, SEHNSUCHT, NAHRUNG, EVOLUTION, NATUR UND ZUKUNFT GEHEN……..

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From The collection

Werke aus der Sammlung Noack aus den Jahren 19512025

Kenneth Armitage, Georg Baselitz, Anna Bogouchevskaia, Ninel Bogouchevskaia, Rainer Fetting, Volkmar Haase, Karl Horst Hödicke, Jone Kvie, Heinz Trökes, Louis Tuallion, Heinz Mack, Vivian Maier, Michelangelo, Daniel Mitlanski, Henry Moore, Thomas Zipp

Seit ihrer Gründung im Jahr 1897 ist die Bildgießerei Noack ein bedeutender Ort für die Entstehung moderner und zeitgenössischer Skulptur. In enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus aller Welt entstanden hier Werke, die heute in Museen, Sammlungen und dem öffentlichen Raum zu finden sind. Fast ebenso lange sammelt die Familie Noack Werke von Künstler:innen, die die Geschichte der Gießerei mitgeprägt haben.

Die Ausstellung From the Collection präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus über sieben Jahrzehnten – von der Nachkriegsmoderne bis in die Gegenwart.

Wir danken Marcus Deschler für die freundliche Leihgabe.

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Robin Rhode | Fragments in the Sun

24.01. bis 20.06.2025

Robin Rhode (*1976 in Kapstadt, Südafrika) nimmt in seiner medienübergreifenden künstlerischen Praxis, die Skulptur, Malerei, Fotografie, Film, Performance und Installation umfasst, Bezug zu Themen von kultureller Identität und dem komplexen Zusammenwirken von soziopolitischen Strukturen und individueller Freiheit. Im Spannungsfeld von Aktion und Kunstwerk, von spielerischer Spontanität und tiefsinniger Auseinandersetzung, von Ephemeren und Dauerhaftem, lässt er vielschichtige Bildwelten entstehen, in denen er unter Verwendung von Alltagsgegenständen und oftmals einfachen Mitteln ein eigenes Zeichensystem entwickelt.

Der Titel seiner Ausstellung Fragments in the Sun verweist auf den gleichnamigen Gedichtband des südafrikanischen Autors Essop Patel aus dem Jahr 1985, der sich mit dem Ringen um Identität, Kultur und Widerstand in einer politisch zerrissenen Gesellschaft auseinandersetzt. In bildgewaltiger, eindringlicher Sprache erzählen die Gedichte von der grausamen Realität der Apartheid, von Unterdrückung und Hass, thematisieren aber auch Sehnsüchte und Hoffnungen, die als Lichtblicke auch unter widrigsten Bedingungen existieren. Die Sonne fungiert als Metapher sowohl für Stärke und Überleben, als auch für eine Kraft, die die harten Wahrheiten der Existenz ans Licht bringt.

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... in a nutshell

06.09. bis 20.12.2024

Jonathan Meese, Anna Bogouchevskaia, Arie van Selm, Kim Bartelt u.a.

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Tales from the other side

14.06. bis 30.11.2024

Phantasmen in Skulptur - von der Moderne bis zur Gegenwart

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B0171167
Jonas Hödicke | Karl Horst Hödicke – Meine Stadt

26.01. bis 07.07.2024

Als Raum ständiger Veränderung und Schnittstelle von Öffentlichem und Privatem bilden die Berliner Straßen einen vielschichtigen Ort, in dem die Geschichte der Stadt und deren offene Zukunft intensiv Ausdruck finden. Mit Karl Horst Hödicke (*1938) und seinem Sohn Jonas Hödicke (*1984) präsentiert Noack Galerie eine gemeinsame Ausstellung von zwei Künstlern verschiedener Generationen, die sich die urbane Thematik auf verwandte und doch unterschiedliche Weise in ihrer künstlerischen Arbeit aneignen.

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B0168520
Anna Bogouchevskaia: Fallen Falls – in der Kunsthalle Rostock

17.12.2023 bis 10.03.2024

IN DER KUNSTHALLE ROSTOCK

Eine erste Überblicksausstellung der deutsch-russischen Bildhauerin in Deutschland, die auch ihr Frühwerk in der Auseinandersetzung mit den Werken des französisch-russischen Künstlers Marc Chagall (1887-1985) vorstellt.  Ihre Familie war einst durch ihren Urgroßvater, der zur selben Zeit Rabbiner in Peskowatik, der früheren Kleinstadt Witebsk in Weißsrussland an der Grenze zu Russland war, stets mit Chagall und seiner Frau verbunden gewesen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs übersiedelte die Künstlerin nach Berlin, wobei ihr Übergang zum Mittelbau ihres künstlerischen Werkes sich zunehmend in ihrer Skulptur den Naturphänomenen zuwendet, wie etwa dem verbindenden Element des Wassers in seinen unterschiedlichen Aggregatzuständen und Erscheinungsformen.

Ihr aktueller Werkblock zeigt durch den französischen Dokumentarfilm „Microcosmos“ (1996) inspiriert, zunehmend Skulpturen von makroskopisch vergrößerten Wassertropfen. In der Ausstellung wird erstmals ihr Werkblock „Fallen Falls“ als Beschäftigung mit dem Klimawandel gezeigt. Weltweit verschwindende Wasserfälle und die Flüchtigkeit des Elements Wasser übersetzt sie in ihre Skulpturensprache und diese in Bronze. Flüchtige Momente und Naturphänomene der Ostseelandschaft durch u.a. Blumenblüten, Nebel, Schnee und Wolken durchsetzen thematisch ihr Werk und öffnen in rund 50 Skulpturen, persönlichen Gegenständen sowie zahlreichen Fotos und Zeichnungen in fünf thematischen Räumen dem Besucher der Ausstellung einen Blick auf Flora und Fauna, der die Abstraktion im Sinne eines Neuen Post-Impressionismus aufleben lässt und in einer partiellen Gegenüberstellung mit Werken der Sammlung der Kunsthalle Verblüffendes zutage treten lässt.

MEHR INFOS

Joel Meyerowitz, Camel Coats, New York City, 1975 © Joel Meyerowitz, Courtesy of Howard Greenberg Gallery, New York
Joel Meyerowitz, Camel Coats, New York City, 1975 © Joel Meyerowitz, Courtesy of Howard Greenberg Gallery, New York
M E Y E R O W I T Z – Eine Retrospektive

14.09. bis 21.12.2023

In Kooperation mit der Howard Greenberg Gallery (NYC) und anlässlich des 85. Geburtstags des Fotografen präsentiert das Kulturforum Noack eine große Joel Meyerowitz Retrospektive mit dem Titel M E Y E R O W I T Z.

In seinem so vielseitigen wie einflussreichen Œuvre, das sich über mehr als sechs Jahrzehnte erstreckt, hat Meyerowitz die philosophische Komplexität der Fotografie und deren poetisches Potential auf verschiedenste Weise erkundet. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 100 Arbeiten, die verschiedenen Phasen seines umfangreichen Werkes entstammen.

It is our invisibility that helps us get away with stealing fire from the gods beschreibt Meyerowitz eine von ihm und anderen praktizierte Arbeitsweise, sich unauffällig in eine Umgebung einzufügen, um alltägliche Szenen fotografisch einzufangen. Es gelte durch geduldiges Sehen und besondere Wachheit, ein Erleben gesteigerter Wahrnehmung abzuwarten, in dem ein Augenblick sich auszudehnen scheint und sich die ungeregelte Zeit in einer tieferen Ordnung offenbart. Das sei der richtige Moment, um auf den Auslöser zu drücken.

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B0143790
Anna Bogouchevskaia – »Shouldn’t be gone«

29.04. bis 26.08.2023

Anna Bogouchevskaia ist eine deutsch-russische Bildhauerin, die aus Moskau stammt und seit 1994 in Berlin lebt.

Unter dem appellativen Titel »Shouldn’t be gone! - Es sollte nicht verschwinden« zeigt sie neue Werke, die sie größtenteils zwischen 2019 und 2021 modelliert hat und die 2022/23 gegossen wurden.

Es handelt sich um Plastiken, die in den Materialien Aluminium, Neusilber und Bronze hergestellt wurden.

Bogouchevskaias Werke der letzten Jahre eint ein Moment des Fluiden, des Fließenden, des Flüchtigen. Ihr visuelles Repertoire orientiert sich auf die plastische Darstellung von Wasser (in verschiedenen Aggregatzuständen, insofern auch auf Nebel und Schnee) sowie von Pflanzen und Tieren.

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Arie Van Selm – »The Crow«

20.02. bis 21.04.2023

Kühne und unverblümte, aber dennoch bewegende und gefühlvolle Skulpturen – Arie Van Selm ist ein niederländischer Maler und Bildhauer, der seine Werke international in Amsterdam, Berlin, Caracas, Dallas, Frankfurt, New York, Osaka und Rom ausgestellt hat.

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NOACK 125: Rückblick auf das Erbe

14.11.2022 bis 04.02.2023

Im Jahr 2022 – eineinviertel Jahrhunderte nach Gründung der Bildgiesserei Hermann Noack, wird das Unternehmen noch immer von einem Hermann Noack geführt, mittlerweile in vierter Generation, und noch immer wenden sich die wichtigsten Namen der Kunstwelt mit ihren Entwürfen an die Bildgießerei. Hier lassen Anselm Kiefer, Georg Baselitz und Tony Cragg ihre monumentalen Werke gießen, hier versammelt sich die internationale Kunstszene, um ihre Ideen zu verwirklichen.

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Der Spaziergänger (1912)
Der Spaziergänger (1912)
Ernst Barlach zum 150. Geburtstag

30.04. bis 03.07.2022

Es sind Gestalten aus dem Leben, aus der unmittelbaren Anschauung – und doch handeln sie ganz grundsätzlich von der Existenzbedingung des Menschen, von seiner Geworfenheit zwischen Himmel und Erde. Ernst Barlachs plastisches Œuvre gehört zu den Höhepunkten der Kunst der Moderne und der Geschichte der Bildgießerei, die das umfangreiche, komplexe und bis heute anrührende Werk Barlachs in Gänze gegossen hat. Die Ausstellung in der Werkstattgalerie Hermann Noack widmet sich den seltenen Güssen zu Lebzeiten, darunter so berühmte Werke wie „Der singende Mann“ und „Das Wiedersehen“.

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Vivian Maier Photographie
Vivian Maier Photographie
Vivian Maier – Streetqueen

30.10.2021 bis 27.02.2022

Die Entdeckung von Vivian Maier war eine der größten Sensationen der Fotogeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Amerikanerin war als Künstlerin völlig unbekannt, bevor 2007 bei einer Auktion in Chicago Tausende von unentwickelten Negativen auftauchten und ihr Werk seit 2011 in Bildbänden und Ausstellungen in aller Welt Staunen und Bewunderung erregte. Heute ist sie aus der Street Photography der Fünfziger- bis Siebzigerjahre nicht mehr wegzudenken. In der Werkstattgalerie Hermann Noack ist Maiers Bildwelt jetzt in der Ausstellung „Streetqueen“ zu erleben, die zusammen mit der Howard Greenberg Gallery in New York erarbeitet wurde. Rund 120 Abzüge – darunter 22 der seltenen Vintage Prints und einige kürzlich zum ersten Mal entwickelten Bilder – führen alle Phasen von Meiers Schaffens vor und stellen auch die Bedeutung ihrer Farbfotografie heraus, die sie seit den Sechzigern bevorzugte.

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Moving Waters – Anna Bogouchevskaia

20. Juli 2021

In Zusammenarbeit mit der Halle K in Hamburg präsentiert die Werkstattgalerie Hermann Noack vom 1. Oktober bis 19. Oktober dem Hamburger Publikum eine Skulpturenausstellung von Anna Bogouchevskaia aus mehreren Schaffensperioden. Die Ausstellung entführt den Betrachter in den magischen Mikrokosmos der Naturelemente und bezaubert mit der absoluten Entschleunigung...

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